Chrome Extension: Super Google Reader

Für diejenigen unter uns, die ihre RSS-Feeds gern direkt mit dem Google Reader konsumieren und sich ihren Desktop nicht mit halbgaren Clients verunreinigen :-) , gibt es eine nette Google Chrome-Extension.

Sie hört auf den schlichten Namen Super Google Reader und bringt mehr Möglichkeiten mit, sich den Inhalt von Feeds anzuschauen. Nach der Installation und dem Aufruf von Google Reader sieht man beim Aufruf eines Feed-Eintrags drei Tabs:

Standardmäßig ist Feed aktiviert – das ist die Ansicht, die Google Reader von Haus aus bietet. Zusätzlich gibt es noch Readable und Link.

Readable benutzt den Code von dem Projekt Readability, welches dafür sorgt, dass der relevante Content in übersichtlicher Form angezeigt wird.

Der Vorteil ist hier klar ersichtlich: heise.de bietet keinen Fullfeed an, sondern nur die Artikel-Überschrift. Readable schnappt sich den kompletten Artikel. Scheint nicht immer zu klappen, aber immerhin bei subjektiven 80% der Feedeinträge.

Link zeigt die Original-Webseite des Feed-Eintrages innerhalb von Google Reader an – kein neuer Tab notwendig. Nützlich, um z.B. die Kommentare zu einem Blog-Eintrag direkt lesen zu können.

Für diejenigen unter uns, die ihre RSS-Feeds gern direkt mit dem Google Reader konsumieren und sich ihren Desktop nicht mit halbgaren Clients verunreinigen :-), gibt es eine nette Google Chrome-Extension. Sie hört auf den schlichten Namen Super Google Reader und bringt mehr Möglichkeiten mit, sich den Inhalt von Feeds anzuschauen. Nach der Installation und dem ...

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Gedanken zum Chrome Webstore

Gestern hat Google seinen lange angekündigten Webstore für Google Chrome öffentlich zugängig gemacht.

Was ist der Webstore?

Eine in Chrome installierte Webanwendung ist im Grunde nichts anderes als ein simples Lesezeichen zu einer Webseite – soweit die technische Sicht. Aus Anwendersicht enthält der Webstore größtenteils leistungsfähige Webanwendungen, mit denen viele Aufgaben erledigt werden können, von denen viele Anwender glauben, dies sei nur mit nativen Anwendungen möglich. Wenn man eine Webanwendung “installiert”, wird sie prominent auf der “Neuer Tab”-Seite von Chrome aufgeführt.

Nach einem Klick auf das Icon öffnet sich die Webseite, also die Webanwendung.

Vorteile?

Nun kann man sich natürlich fragen, worin der Vorteil gegenüber herkömmlichen Lesezeichen liegt. Für mich persönlich gibt es nur einen Vorteil: anhand des Webstore finde ich eventuell interessante Webanwendungen, die ich bisher noch nicht kannte. Ansonsten jedoch werde ich nach wie vor Lesezeichen verwenden. Warum also das Ganze? Es stellt sich die Frage nach der

Motivation von Google

Man muss das Ganze immer aus der Sicht eines durchschnittlichen Anwenders sehen, nicht aus Nerd-Sicht. Das erklärte Ziel von Google ist es, immer mehr Dienste in das Web zu verlagern, weg von nativen Applikationen, rein in das Web und in die Cloud.

Am deutlichsten wird das, wenn man sich Chrome OS anschaut: sämtliche Daten sollen in der Cloud gespeichert werden, das Ablegen von Dokumenten auf der lokalen Platte soll entfallen. Konsequenterweise bedeutet das auch, dass man keine lokalen Applikationen mehr benutzt, sondern eben Webanwendungen. Meine Gedanken zum Pro und Contra von Webanwendungen folgen in einem späteren Blog-Artikel.

Insofern möchte Google bei dem Durchschnittsanwender erreichen, dass er gar nicht mehr merkt, ob er eine Webanwendung oder eine lokale Anwendung benutzt. Es soll ihm egal sein, es soll ihn nicht interessieren, oder noch drastischer formuliert: der Anwender soll weg von lokalen Anwendungen und hin zu Webanwendungen geführt werden. Warum möchte Google das? Ganz klar: eine der Stärken dieses Unternehmens liegt im Entwickeln von leistungsstarken Webanwendungen. Microsoft und Apple hinken diesbezüglich mehr schlecht als recht hinterher.

Fazit

Die Einführung des Webstore passt bestens in die Strategie von Google, das Web zur Anwendungslandschaft zu machen und ist daher ein logischer Schritt. Wenn Google es schafft, hochwertige Webapplikationen prominent zu platzieren und zu bewerben, wird für viele Internetnutzer relativ schnell ein Umdenken stattfinden: vieles, was man jetzt nur mit schweren, nativen Anwendungen erledigen kann, wird man in Zukunft (oder sogar schon jetzt) auch mit Webanwendungen erreichen können – alles, was man dafür braucht, ist ein moderner Webbrowser. Mehr nicht.

Gestern hat Google seinen lange angekündigten Webstore für Google Chrome öffentlich zugängig gemacht. Was ist der Webstore? Eine in Chrome installierte Webanwendung ist im Grunde nichts anderes als ein simples Lesezeichen zu einer Webseite - soweit die technische Sicht. Aus Anwendersicht enthält der Webstore größtenteils leistungsfähige Webanwendungen, mit denen viele Aufgaben erledigt werden können, von denen ...

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